Nachhaltigkeit durch Papierersparnis

Dezember 3, 2019 0 Von Marina Braun

Die meisten Schüler+innen der Zukunftsklasse arbeiten gerne auf ihren Endgeräten und digitalisieren sich auch „normale“ Arbeitsblätter, um sie im eigenen Ablagesystem einsortieren zu können. Manche von Ihnen bearbeiten sie mit dem digitalen Stift auch direkt am Gerät.

Dieses Verhalten hat Auswirkungen auf die Lehrkräfte. Ich habe in der Klasse einen privaten Kopierer stehen, der Kopien zählt. In den letzten Monaten bin ich selten an das Limit der 100 Seiten pro Monat gelangt, die ich damit drucken kann. Beim Kopieren der Mathematikklausur ist mir aufgefallen, dass unser großer Kopierer einen komischen Streifen auf das Blatt druckt. Das macht er wohl schon länger, aber ich habe so lange dort nicht mehr kopier, dass ich es bisher nicht wusste.

Eine Kollegin, die PGW in zwei Kursen des Jahrgang unterrichtet, hat jetzt sogar eine ganz kreative Art der Papiernutzung erfunden. Sie druckt das Material 25mal – ein Klassensatz. Diesen teilt sie in der Zukunftsklasse aus und arbeitet damit. Nach der Stunde sammelt sie alles ein, was die Schüler+innen nicht behalten wollen und kopiert, falls nötig, eine Exemplare für die zweite Klasse nach. Wir können also sagen, dass der Einsatz der digitalen Endgeräte zu etwa 20 Kopien pro Material weniger führt – so sparen wir Papier und Druckosten.

(Dafür verbrauchen wir mehr Strom… Unsere Schule hat ein Solaranlage, aber ob diese überhaupt in Betrieb ist, weiß ich nicht.)