Klimawandel erklärt

November 9, 2019 3 Von Merle

In diesem Artikel werden wir Ihnen die grundlegenden Ursachen des Klimawandels einfach und verständlich erläutern und ein paar Auswirkungen nennen.

Unsere Erde ist mit einer Ozonschicht umhüllt, diese sorgt dafür, dass die UV-Strahlung der Sonne in Wärme umgewandelt wird und nicht ungehindert auf unsere Erde trifft. Dies geschieht durch eine chemische Reaktion, in der Sauerstoff- (O2) oder Ozonmoleküle (O3) durch die UV-Strahlen zu Sauerstoff (O2) und Sauerstoffradikalen (O) werden und diese Radikale anschließend mit anderen Sauerstoffmolekülen wieder zu Ozon reagieren.

Ozon-Sauerstoff-Zyklus

Durch diesen immer weiter fortlaufenden Prozess wird Wärmeenergie freigesetzt.

Damit das Leben auf der Erde aber wirklich so existieren kann, wie es das jetzt tut brauchen wir den Treibhauseffekt.

Wenn die UV-Strahlen nun auf unsere Erde treffen, erwärmen sie sie und ein Teil wird als Wärmestrahlung, auch Infrarotstrahlung genannt, wieder zurück ins Weltall reflektiert.

Wenn sich nun aber sogenannte Treibhausgase (dazu zählen zum Beispiel CO2, H2O, CH4 und N2O) unter der Ozonschicht gesammelt haben, lassen sie die langwellige Wärmestrahlung anders als die kurzwellige UV-Strahlung nicht mehr aus der Erdatmosphäre heraus und reflektieren sie wieder zur Erde zurück.

Denselben Effekt kann man auch bei einem Gewächshaus beobachten, wobei die Treibhausgase hier durch das Glas imitiert werden, deshalb auch der Name Glashauseffekt oder auch Treibhauseffekt.

Je mehr Treibhausgase sich gesammelt haben, desto weniger Strahlung kann aus der Atmosphäre entweichen und desto wärmer wird es auf der Erde.

Dieser Effekt an sich ist eine sehr gute Sache, wenn die Treibhausgase aber zu viel werden, wird es auf unserer Erde immer und immer heißer.

Tatsächlich ist das auch inzwischen der Fall, denn zu den natürlichen Treibhausgasen, also solche, die auch ohne den menschlichen Einfluss in unserer Atmosphäre vorkommen, kommen immer mehr anthropogene (menschengemachte) Treibhausgase.

Diese entstehen beispielsweise durch unsere Abgase im Verkehr, in Fabriken und durch die Massentierhaltung ins besondere die von Rindern, die ganz besonders viel CH4 (Methan) produzieren.

Durch die Erwärmung der Erde steigt auch die Luftfeuchtigkeit, da mehr Wasser verdunstet und in die Luft steigt. Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass es auf der Erde immer häufiger zu Gewittern und starken Niederschlägen kommt. Das wiederum führt auch dazu, dass es zunehmend mehr und stärkere Überschwemmungen gibt.

Eine andere Folge der Erderwärmung ist das Schmelzen der Pole, worauf hin der Meeresspiegel steigt und für stärkere Fluten sorgt, die irgendwann auch anfangen können ganze Länder im Ozean zu versenken. Dadurch wird es auch immer mehr umweltbedingte Flüchtlinge geben.

    Außerdem wird es immer längere und heißere Dürrezeiten und härtere Stürme (dazu gehören Tornados, Hurrikans, Taifune oder Orkane) geben.

Eine weitere katastrophale Folge des Klimawandels ist, dass sich Parasiten und tropische Krankheiten leichter und schneller ausbreiten können. Außerdem könnten auch längst ausgestorbene Krankheiten wieder ausbrechen. Das kommt daher, dass in den Eisschichten der Pole frühere Krankheitserreger eingeschlossen sein könnten und diese durch das Schmelzen der Pole wieder freigegeben werden können.

Nähere Informationen und mögliche Verhinderungsmaßnahmen können Sie in unseren anderen Blogeinträgen zum Thema Klimakatastrophe nachlesen.