Reflexion zur Projektwoche

November 1, 2019 5 Von Jamie-Lee Sonnenblume

Unsere Projektwoche mit dem Thema ,,Klimawandel und Klimaschutz“, fand in der Zeit vom 23.09.2019bis zum 27.09.2019 statt. In dieser Woche konnten wir viele Informationen sammeln und uns durch verschiedene Vorträge ein eigenes Bild über die unterschiedlichen Ansichten zu diesem Thema machen. Der Höhepunkt dieser Woche war sicherlich die Fahrt nach Berlin mit dem dortigen Besuch in einem Klimaaktivostencamp.

Der Einstieg in die Projektwoche erfolgte am Montag mit einem Dokumentarfilm. Der Film mit dem Titel ,,Immer noch eine unbequeme Wahrheit -Unsere Zeit läuft “ ist eigentlich aus dem Jahr 2017, aber durchaus brandaktuell. In dem Film wurde der Kampf des ehemaligen US-Vizepräsident AL Gore gezeigt, der die Welt bereist hat um den Klimawandel zu dokumentieren und darauf aufmerksam zu machen. Der Film beeindruckte sehr , da die Ausmaße des Klimawandels sehr deutlich dargestellt wurden. Nach dem Film wurde uns diese Blog-Seite vorgestellt. Wir hatten nun die Möglichkeit, unsere ersten Artikel, hier auf dieser Seite zu den einzelnen Unterthemen online zu stellen. Wir arbeiteten in kleinen Gruppen an den 17 Sustainable Goals, dass sind die politisch gesetzten Ziele  der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Diese wurden im Jahr 2015 beschlossen und sollen bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden.

Am Dienstag bekamen wir Besuch von dem Firmengründer des Unternehmens CO2– Positiv. Dieser hielt einen Vortrag zum Thema CO2–Verbrauch und gab Informationen über die Möglichkeiten diesen Verbrauch zu senken. Am Ende seines Vortrags konnten wir unseren eigenen CO2–Fußabdruck berechnen. Diese Berechnung erfolgte über die Beantwortung verschiedener Konsumfragen des täglichen Lebens. Der durchschnittliche Verbrauch liegt in Deutschland bei 12,5 Tonnen CO2 pro Person im Jahr. Durch unsere eigene Berechnung wurde sichtbar, wie gemischt und unterschiedlich das Ergebnis bei jedem einzelnen war und jeder hat nun die Möglichkeit etwas an seinem Verbrauch zu verändern

Unter dem Motto der Vorbereitung war der Mittwoch relativ kurz.  Wir haben Fragen gesammelt, die wir den Klimaaktivisten bei unserem Besuch am Donnerstag stellen wollten. Dies Fragen haben wir in Untergruppen gegliedert. Auch wir haben uns in Gruppen eingeteilt, um freier bei dem Besuch des Aktivistencamps agieren zu können. 

Am Donnerstag ging es früh morgens mit dem ICE nach Berlin. Zuerst besuchten wir das Klimacamp. Wir konnten sofort mit unseren Interviews beginnen. Meine Gruppe hatte den Bereich der privaten Fragen, die wir am Vortrag zusammengestellt hatten. Nach unseren Interviews, nahmen wir auf dem Klimacampgelände an einem Workshopzum Thema „Das Auto und der Klimawandel „ teil.  Inhaltlich ging es darum wieviel Platz Autos benötigen und einnehmen, ob es sinnvoller wäre auf Kfz zu verzichten und auf alternative Mobilität umzusteigen. Eigentlich ein sehr spannender Vortrag und wenn man in einer Stadt wie Berlin lebt ist es möglich auf ein Auto zu verzichten, da hier eine komplett andere Infrastruktur ist. Während es die andere Seite im ländlichen Bereich gibt sowie in der Versorgung (Transport in der Lebensmittelindustrie, usw.) mit einem Rollenspiel, in dem einige von uns die Rolle des Politikers übernahmen und einige die Rolle von Aktivisten und eine Diskussion über das Workshopthema führen sollten, beendeten wir den den Besuch des Ökocamps.Nach diesen vielen Eindrücken ging es weiter ins Berliner Naturkundemuseum. Dort nahmen wir an einer kurzen Führung teil. Zum Abschluss der Führung hörten wir noch einen Vortrag über das Klima im Klimawandel.  Bevor es zurück nach Hamburg ging hatten wir ein wenig Zeit um Berlin auf eigene Faust zu erkunden und die vielen Informationen sacken zu lassen. 

Noch etwas erledigt von der Berlintour, ging es Freitag früh am Morgen für uns in die Hamburger Innenstadt zum „schwimmenden Klassenzimmer“.  Dies ist ein Alsterschipper, auf dem Schulklassen die Möglichkeit haben, an anderen Orten zu lernen.Wir sahen hier eine Präsentation zum Thema „Gemeinwohl–Ökonomie“.  Dies bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf Gemeinwohl–fördernden Werten aufgebaut ist. Es war der letzte Punkt unserer Projektwoche bevor es an die Nachbereitung dieser ging.

Es war eine Projektwoche mit sehr vielen Informationen, die durchaus zum Nach– und vor allem zum Umdenken anregen. Allerdings führt es immer wieder zu vielen Diskussionen wie die Möglichkeiten der Veränderungen aussehen können und welche Alternativen wirklich nachhaltig sein.