Reflexion zur Projektwoche

Oktober 29, 2019 4 Von Zoe Sonntag

Eigentlich startete unsere Projektwoche bereits am Freitag den 20.09.2019 mit der globalen Fridays for Future Demonstration. Das war ein guter Start, da man dabei gemerkt hat, dass viele Menschen das Thema Klimawandel doch ernst nehmen. Die Veranstalter sprachen von 100.000 Menschen allein in Hamburg. Das war beeindruckend. 

Am folgenden Montag starteten wir mit „immer noch eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore. Den ersten Teil des Films haben wir bereits in den Wochen davor angeschaut. Immer noch eine unbequeme Wahrheit war eine Fortsetzung und wieder ein Dokumentarfilm der über die globale Erwärmung berichtet und aufklärt.

Danach arbeiteten wir in einer Einzel- oder Partnerarbeit zum Thema GlobalGoals. Wir schrieben Artikel zu unserem ausgewählten Ziel und posteten diesen dann anschließend auf unserem eigenem Blog. Unter den GlobalGoals oder Substainable Developpement Goals versteht man übrigens die siebzehn globalen Ziele für eine bessere Welt. Bis 2030 sollen unterschiedlichste Ziele umgesetzt werden. Darunter sind zum Beispiel Themen wie Bildung für alle, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Hygiene, Bekämpfung von Hungersnot und vieles mehr.

Am Dienstag haben wir einen Vortrag zum CO2- Fußabdruck angehört und konnten unseren eigenen anschließend berechnen. Durchschnittlich verursacht in Deutschland jeder Mensch jährlich einen Fußabdruck von 12,5 Tonnen. Als wir unseren Klassendurchschnitt berechneten kamen wir auf ein ziemlich ähnliches Ergebnis. Um seinen eigenen Fußabdruck zu ermitteln, haben wir unterschiedliche Fragen beantwortet, zu Konsumverhalten, Stromnutzung, Fortbewegungsmittel und Ernährung. Aus diesen Angaben bekamen wir dann einen jährlichen Betrag an Tonnen. Hierbei konnte man deutlich beobachten das wir ganz unterschiedliche Verbraucher dabei hatten (wie auch in ganz Deutschland). Während manche Schüler einen CO2- Fußabdruck von jährlich unter 10 Tonnen verursachen, erreichen manche deutlich über 15 Tonnen jährlich.

Am Mittwoch mussten wir nur kurz in die Schule, wir sammelten online auf einem Pad (eine Möglichkeit, mit mehreren gleichzeitig online an einem Dokument zu arbeiten) unsere Fragen, die wir am Donnerstag den Umweltaktivisten stellen wollten.

Donnerstag trafen wir uns am Bahnhof um gemeinsam nach Berlin aufzubrechen. Als wir dann etwas später in Berlin ankamen, gingen wir zum Klimacamp vorm Reichstag, hier hatten sich bereits einige Menschen versammelt. Also suchten wir uns in kleineren Gruppen Interviewpartner und stellten ihnen unsere vorbereiteten Fragen.

Eine Interviewpartnerin sagte, dass man manchmal Prioritäten setzten muss. Sie zum Beispiel nimmt Freunde mit zu Klimaprotesten oder anderen Veranstaltungen wenn sie mit ihnen Zeit verbringen möchte. Manchmal muss man also gar keine Dinge aufgeben sondern nur andere Lösungen finden.

Anschließend waren wir noch bei einem interessanten Workshop dabei, hierbei ging es um Autos und wie viel Platz sie eigentlich einnehmen. Wenn man sich überlegt, dass allein Parkplätze einen riesigen Platz einnehmen, den man eigentlich auch für Grünflächen oder Wohnraum nehmen könnte, finde ich es ziemlich absurd, dass sich diesbezüglich noch nicht viel geändert hat. Außerdem sterben im Straßenverkehr die meisten Menschen. Wir bekommen das nur nicht unbedingt so mit, weil diese vereinzelt passieren und nicht wie bei einem Terroranschlag sehr viele Menschen auf einmal sterben. Zu dem Workshop gehörte außerdem am Ende noch ein Rollenspiel, bei dem man in Rollen wie Politiker, Aktivisten oder Unternehmer reinschlüpfen konnte und sich dann über das Thema Auto/ Parkplatz unterhalten und diskutierten konnte. Das war sehr interessant.

Danach ging es ins Naturkundemuseum, hier bekamen wir eine Führung. Anschließend ging es weiter in einen Hörsaal wo wir noch einen Vortrag anhörten. Leider wiederholten sich manche Informationen, da wir ja bereits unterschiedlichste Sachen gelesen, gesehen, gehört und erarbeitet hatten. Aber dadurch haben sich die Informationen vielleicht auch nochmal mehr gefestigt. Danach hatten wir dann etwas freie Zeit in der wir uns in Berlin bewegen konnten. Anschließend fuhren wir gemeinsam zurück nach Hamburg.

Am Freitag trafen wir uns dann morgens am Jungfernstieg, um an einem Workshop auf einem der Alster-Tour Schiffe mitzumachen, also wie auf einem schwimmenden Klassenzimmer. Hierbei ging es nochmal eher um die wirtschaftliche Sichtweise aufs Klima, das war auch nochmal sehr interessant da hierbei nochmal neue Informationen dabei waren.

Alles in allem war es eine sehr informative und interessante Projektwoche.

Quellen:

https://www.globalgoals.org Zugriff: 28.10.2019

https://de.wikipedia.org/wiki/Ziele_für_nachhaltige_Entwicklung Zugriff: 28.10.2019

https://www.greenpeace.de/co2fussabdruck Zugriff: 28.10.2019