Reflexion der Projektwoche

Oktober 28, 2019 1 Von Merle

Freitag, 20.09.2019

Den Startschuss für unsere Projektwoche bildete schon am Freitag zuvor die Fridays for Future Demonstration.

Für manche war es die erste Demonstration, andere hatten bereits an einigen teilgenommen, aber fast alle waren stark beeindruckt von dem riesigen Ausmaß, das die globale Klima Demonstration angenommen hatte.

Die Demonstration war gut organisiert, mit vielen sehr engagierten freiwilligen Helfern, teilweise sogar noch in unserem Alter.

Es war schön zu sehen wie viele Menschen tatsächlich teilgenommen haben, viele Jugendliche, aber auch kleinere Kinder und Erwachsene, die für die Zukunft und gegen den Klimawandel demonstriert haben.

Wir haben auch viele Menschen getroffen, die wir kannten, auch solche, die einen weiten Weg auf sich genommen hatten, um an der Demo teilnehmen zu können.

Es gab viele Projekte mit Musik und Tanz, die teilweise auch von Privatpersonen organisiert wurden und die Masse dazu gebracht haben zu singen, Lärm zu machen und ihre Meinung kund zu tun.

Die Stimmung war überwältigend, viele haben laut mitgegrölt und hatten viel Spaß.

Für einige waren die großen Menschenmassen und der viele Lärm jedoch auch ein bisschen zu viel und es bereitete manchen eher Unbehagen.

Alles in Allem war es aber ein sehr eindrucksvoller, interessanter und schöner Tag. Weitere Eindrücke anderer Schüler und Schülerinnen finden Sie in unseren Blogbeiträgen der Kategorie “Reflexionen”.

Montag, 23.09.2019

Am ersten Tag unserer Projektwoche haben wir „Immer noch eine unbequeme Wahrheit- Unsere Zeit läuft“, ein Film von Albert Arnold Gore, geschaut.

Auch wenn der Film einigen sehr lang vorkam, enthielt er doch, wie der erste Teil, den wir bereits vor der Projektwoche angesehen hatten, sehr viele interessante, aber auch beängstigende, Informationen und hat uns viel gelehrt.

Des Weiteren haben wir uns mit den sustainable goals beschäftigt und Gruppen gebildet, um über diese zu recherchieren.

Jede der Gruppen hat für je ein Ziel einen Blogeintrag mit vielen interessanten Fakten verfasst.

Dienstag, 24.09.2019

Am zweiten Tag haben wir einen Vortrag von Chris Schleicher über den CO2-Fußabdruck gehört und haben gestaunt, als wir auch unseren einigen Fußabdruck ausgerechnet haben.

Wir waren schockiert, als wir sahen wie viel Schaden Deutschland, aber auch jeder einzelne von uns, unserem Planeten zufügt.

Wir haben im Anschluss darüber gesprochen, was wir bereits tun und was wir in Zukunft tun können, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern, indem wir ihn vermindern und führten eine spannende Diskussion über die passende Ernährung, die sowohl klimafreundlich als auch gesund sein sollte.

Mittwoch, 25.09.2019

Da wir am dritten Tag nicht viel Zeit hatten, haben wir uns bloß Interviewfragen überlegt, die wir am darauffolgenden Tag im Klimacamp stellen wollten.

Dabei haben wir uns viele Gedanken gemacht und offen alle Fragen gesammelt, die uns interessiert haben zu den Themen Politik, Privatleben und Entwicklung.

Donnerstag, 26.09.2019

Am Donnerstag sind wir alle nach Berlin gefahren, wir haben zuerst das we4futurecamp besucht und den Menschen dort unsere Fragen gestellt.

Von ihnen wurde uns berichtet, wie sie sich für den Klimaschutz einsetzen, sie haben ihren Frust gegenüber der Politik, die keine ausreichenden Maßnahmen ergreift, kundgetan und uns erzählt, was ihre nächsten Projekte sind.

Im we4futurecamp gab es viele Workshops in denen jeder die Möglichkeit hatte sich über das Thema zu informieren, die Leute dort wollten damit die  Aufmerksamkeit weiter auf den Klimaschutz lenken, Menschen aufklären und vor allem präsent sein. 

Einen Workshop haben wir dort auch besucht, in dem wir erfahren haben, wie schädlich Autos für unsere Umwelt sind und wie stur die Politik auf Änderungsvorschläge reagiert. In der letzten halben Stunde haben wir ein Rollenspiel gespielt, welches die Situation im Bundestag darstellen sollte und sind dafür in verschiedene Positionen geschlüpft.

Wir hatten danach kurz Freizeit und sind im Anschluss in das Museum für Naturkunde gegangen und haben dort eine Führung von Herrn Gregor Hagedorn bekommen, der uns dann auch noch einen Vortrag im Namen des scientists for future gehalten hat.

Auch dort haben wir viele relevante Informationen erhalten.

Nach diesem langen und aufregenden Tag sind wir schließlich mit einiger Verspätung wieder in Hamburg angekommen.


Freitag, 27.09.2019

An unserem letzten Tag haben wir uns beim schwimmenden Klassenzimmer am Jungfernstieg getroffen.

Dort gab es eine Präsentation zum Thema Gemeinwohlökonomie, die uns das ganze auch noch mal aus wirtschaftlicher Sicht näher gebracht hat.

Wir haben dort tolle Konzepte vorgestellt bekommen, die in Zukunft dafür sorgen könnten, dass sich Firmen und Unternehmen mehr in den Klimaschutz integrieren.

Diejenigen von uns, die noch nicht zu müde vom vorangegangenen Tag waren, sind im Anschluss noch zur Fridays for Future Demonstration gegangen, die zwar etwas kleiner, aber keineswegs weniger beeindruckend war.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir eine sehr lehrreiche, aufregende und auch spaßige Woche hatten, die wir bestimmt nicht so schnell vergessen werden und die einige von uns vielleicht auch für ihren zukünftigen Lebensweg verändert und geprägt hat.