Reflexion zur Projektwoche

Oktober 25, 2019 0 Von Leon Loewe

Wir haben die Projektwoche allgemein als sehr informativ und aufschlussreich empfunden. Die einzelnen Tage waren jeweils sehr interessant und es war gut über das Leitthema Umwelt zu sprechen, zu diskutieren und neues zu erfahren. Jeder einzelne Tag steckte voller Informationen und  hilfreichen Tipps ,wie wir zusammen an der Umwelt arbeiten können und sie verbessern können.

Am 1. Tag starteten wir mit einem Film der sich mit der Umwelt aus Sicht von Al Gore befasst. Dieser Film war äußerst interessant und hat sich z.B mit dem Klima der letzten Jahre und Jahrhunderte, das schmelzen der Pole und mit den darauf folgenden Katastrophen befasst. Nachdem dieser Film vorbei war ging es ganz besonders um die Ziele der Nachhaltigkeit und wie man diese erreichen kann. Jedem aus der Klasse wurden entweder einzeln oder in Partnerarbeit eines der 17 Nachhaltigkeitsziele zugeordnet. Eines der Ziele die in unser Gruppe vertreten waren, war das Leben an Land. Dessen Ziel ist, Nachhaltig am Land und mit der Umwelt im Einklang zu leben. Das andere Ziel, dem unsere Gruppe nachgegangen ist, war Nachhaltige Städte und Gemeinden zu entwickeln. Dieses Ziel befasst sich damit, das sowohl Städte als auch Dörfer nachhaltig Leben und das z.B die Infrastruktur immer besser und nachhaltiger wird.

Am zweiten Tag bekamen wir Besuch von Chris Schleicher der mit uns besonders über den CO2 Fußabdruck geredet hat und mit uns unseren eigenen Fußabdruck errechnet hat. Die Ergebnisse waren erschreckend und es war überraschend zu sehen wie viel Ernährung oder der Stromverbrauch wirklich ausmacht. Wir haben auch darüber geredet wie man diesen Fußabdruck verändern kann und was der Idealfall wäre. Wir haben gelernt, dass der Durchschnittliche Deutsche einen Fußabdruck von 11,6 hat. Bei unserer Recherche sind wir auf Ergebnisse zwischen 11,5 und 12,5 gestoßen. Insgesamt war der Vortrag sehr interessant und beeindruckend und hat uns auf jeden Fall dazu bewegt mehr auf Ernährung und Stromverbrauch zu achten.

Der dritte Tag der Projektwoche war sehr kurz und wir haben eigentlich nur Organisatorisches für den darauffolgenden großen Ausflug nach Berlin besprochen.

Am Donnerstag war es dann soweit und wir sind nach Berlin aufgebrochen. Nach 4 Stunden reibungsloser Bahnfahrt kamen wir auch endlich an und haben uns mit voller Begeisterung zum Klimacamp aufgemacht. Dort angekommen haben wir uns den Interviews gewidmet. Das war äußerst informativ und spannend da man interessante Leute mit interessanten Geschichten kennenlernen konnte. Bei uns in der Gruppe waren alle ein Teil der Gruppe die sich auf das Privatleben fokusiert hat. Wir haben mit ein paar Leuten gesprochen und folgendes herausgefunden: Eine Person die wir im Klimacamp befragt haben, ist freiwillig dort da er beruflich sehr gut über dieses Thema Bescheid wissen muss. Jedoch ist er selber kein Aktivist oder Camp Insasse. Selber achtet er auf seine Ernährung und was für Produkte er kauft. Zudem ist er noch nie Auto gefahren und fährt überall mit dem Fahrrad hin. Seine Familie sowie sein Freundeskreis verstehen nicht warum er sich für das Klima angergiert sie bestreiten teilweise die Klimakatastrophe. Er kann Leute verstehen die die Fridays for Future Leute als Schulschwänzer betiteln, allerdings kann er dies nicht akzeptieren. Die zweite Person die wir im Klimacamp befragt haben hat gesagt, dass sie sich sehr für das Klima einsetzt. Sie lebt ihr ganzes Leben schon vegetarisch. Statt mit dem Auto zu fahren, fährt sie viel mit dem Fahrrad. Außerdem macht sie sich viele Gedanken bevor sie etwas kauft und kauft Klamotten auch oft im Second hand shop. Ihr Umfeld (Freunde und Familie) ist auch sehr interessiert an dem Klima Camp aber für manche Freunde ist das noch neu und viele sind auch noch skeptisch. Außerdem konnte man endlich Bilder zu diesem Camp zuordnen. Im direkten Anschluss folgte ein Workshop zum Thema Autos und wie diese einen großen Teil der Umweltverschmutzung übernehmen. Dieser Workshop war aufregend und umfangreich aufbereitet, sodass es bis zum Ende nicht langweilig wurde und uns spielerisch mithilfe eines Rollenspiels Informationen vermittelt wurden. Daraufhin begaben wir uns in kleineren Gruppen zum Naturkundemuseum, wo uns eine Führung durchs Museum geboten wurde. Da wir alle noch nie so etwas gesehen haben, waren wir sehr beeindruckt. Wir haben viel über ein Leben vor unserer Zeit gelernt. Anschließend folgte ein weiterer Vortrag in der anliegenden Universität. Dieser tauchte uns in knapp 2 stunden tiefer in die Materie des Umweltschutzes ein und es wurde ausführlich auf unsere Fragen eingegangen. Wir haben unter anderem gelernt was wir für den Umweltschutz tun können und wie dieser zu Stande kommt. Außerdem verglichen wir die Temperaturen von vor 100 Jahren mit den der heutigen Zeit. Es war unglaublich zu sehen wie der Klimawandel bereits vorangeschritten ist. Nach diesem Vortrag hatten wir 2 Stunden Freizeit, bei welcher wir in unterschiedliche Richtungen ausgeströmt sind. Meine Gruppe hat sich zurück zum Brandenburger Tor bewegt und Touri Fotos geschossen. Wir sahen uns die Umgebung an und haben versucht so viel wie möglich von Berlin zu sehen. Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten schon bald zurück zur Bahn. Nach 40 Minuten Verzögerung ging es dann schließlich nach Hause.

Am Freitag, dem letzten Tag der Projektwoche, haben wir uns schon früh morgens in der Innenstadt von Hamburg getroffen. Wir haben uns auf einem Boot einen Vortrag zur Gemeinwohlökonomie angehört und haben dazu Aufgaben der Präsentationsleiter in Form einer Gruppenarbeit bearbeitet. So wurde der Vortrag leicht verständlich und man konnte sich gut mit dem Thema auseinander setzen. Die Gemeinwohlökonomie befasst sich damit das die Preise von hochwertigen Produkten gesenkt werden bzw. die Preise von minderwertigeren Produkten ansteigen sollen. Die Gemeinwohlökonomie würde viele Firmen dazu zwingen, ihre Politik zu überarbeiteten. Sowie würde sie das Gesellschaftssystem revolutionieren und so der Gesellschaft einen Ruck in die richtige Richtung verpassen.

Schlussendlich kommen wir zu dem Fazit, dass die Projektwoche sehr spannend gestaltet war und viele interessante Unternehmungen bot. 

Von: Tjark, Ben, Leon